Unsere aktuelle Ausstellung  „GEGENSÄTZE” 

 

VERA LASSEN  Materialbilder
Ihre lyrisch abstrakten Bilder die durch vielschichtige Überarbeitung mit Materialien, Farbe und Wasser eher gewachsen als gemalt sind, entwickeln sich weitgehend selbstständig.  Durch intensive Betrachtung entfaltet sich eine beeindruckende Raumtiefe und Plastizität, die durch die vorwiegend dunklen Farben zu einer geheimnisvollen Begegnung werden.


Vera Lassen beginnt ohne feste Vorstellung ohne Konzept, klebe Material auf Stoff, Papier, Sand, Verbandmull, übermalt, wäscht ab, kratzt , schabt , bürstet oder näht, ein ständiger Zerstörungsprozess. Ihre Zeit des Überlegens ist viel länger als die handwerkliche Tätigkeit, schnelle Ergebnisse sind nicht zu erwarten und kein Bild läßt sich wiederholen.
Sie arbeitet mehr oder weniger mit dem Zufall, manchmal kommt die Idee vom Bild, manchmal diktiert Sie dem Bild wie es weitergehen soll. Größtenteils malt Vera Lassen für sich selbst, das schließt jede Spekulation aus, z.B. daß ein Bild gefallen muß, oder daß es sich gut verkaufen lässt - es muß kein Diener der Menge sein.

Das Beruhigende- oder Beunruhigende an dieser Malerei ist, dass ein Bild nicht nur zeigt wie man malt sondern wie man ist, wie man lebt - für manche Menschen durchschaubar, wobei die Wirkung eines Bildes auch mit der jeweiligen Verfassung der Betrachters zusammenhängt.  Sie bezieht alle Inspirationen aus ihrer Innenwelt, es sind "innere Bilder". 

 

 

HOLGER LASSEN   Bronzen
Seine plastische Arbeit entwickelt sich nach dem Vorbild der Natur. Sie bildet die Grundlage zur Realisierung der eigenen inneren Vorstellung. Ihre Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und diese mit bildhauerischen Mitteln gestalterisch umzusetzen, ist sein An­liegen.

Holger Lassen geht grundsätzlich vom einmaligen persönlichen Fall aus, vom Hinschauen auf das Individuelle. Daraus erwächst sein Bestreben, zum Allgemeingültigen zu finden; aus der individuellen Besonderheit zur Gesetzmäßigkeit, zur Formel, vom Abbild zum Sinnbild. Anschauung und innere Vorstellung bilden die Komponenten für gestalterische Kraft. 
Die Korrespondenz von Maßeinheiten (Längen, Winkel, Zwischen­räume, Volumen, Querschnitte) bilden den Rhythmus und veranschaulichen Bewegung. Plastik ist die Kunst der Massen im Raum, hier dreht sich alles um Gewichte und Propor­tionen. Es sind Arbeiten die durch ihre Zurückhaltung und Unaufdringlichkeit wirken, wodurch sie gleichsam Tiefe wie Würde ausstrahlen. 

Insofern ist es ihm wichtig, mehr darzustellen, als nur das, was er sieht. Die Reduktion der Körperlichkeit unterstützt den statuarischen Charakter, so sind Arme, Beine, Rumpf und Kopf aus klar überschaubaren, von stereometrischen Grundkörpern entwickelten, Formen gegliedert. In der Gestaltung der Figur versucht Holger Lassen das Thema zu konzentrieren. Er sucht nach dem fruchtbaren Moment, nach der Formel, in der sich Vergangenes und Zukünftiges manifestieren, in der sich eine ganze Geschichte ausdrückt.

 

 

 Stadtteilgalerie LeonART  Leopoldstraße 24
Ausstellung: Freitag 11. 9. bis Sonntag 18. 10. 2020
Öffnungszeiten: Freitag 16-20:00 Uhr / Sonntag 14-18:00 Uhr

 

 

 

 

 

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